„Alle sagen das geht nicht dann kam einer daher, der wusste das nicht und hat's gemacht.“


Hi, ich bin Martina, schön, dass du hier bist.

Es freut mich sehr, dass du gerne mehr über mich und kOmMa5 erfahren möchtest, deshalb erzähle ich dir hier kurz meine Geschichte dazu.

Ich war schwanger, mit meiner Tochter Lina und ehrlichgesagt war mir ziemlich langweilig zu Hause in dieser Zeit. Deshalb habe ich angefangen, für meine Freunde und Familie Schmuck anzufertigen – zu Hause am Küchentisch. Meine ersten Versuche waren Schmuckstücke aus Kaffetabs. Als ich dann Lederriemen bestellt habe, wurden Kunstlederriemen geliefert. Genau die Riemen, die wir für die Herstellung unserer Armbänder, so wie man sie heute kennt, verwenden. Lange habe ich überlegt, was ich daraus machen könnte und dann kam ich auf die Idee, die bunten Riemen in den verschiedensten Farbkombinationen zusammenzustellen und in einen Magnetverschluss zu kleben.

Meine Freunde waren davon so begeistert und motivierten mich dazu, meinen ersten Markt zu besuchen. Dann stand ich da, auf dem Markt in meinem Heimatdorf Naturns und es war ziemlich aufregend.

Die Armbänder kamen so gut bei den Besuchern an und es machte mir so viel Spaß, dass ich von Markt zu Markt zog. Meine Familie unterstützte mich dabei sehr und nun saßen wir oft zu Dritt – mein Bruder, mein Vater und ich - zu Hause am Küchentisch und fertigten Armbänder in wundervollen Kombinationen an.

Zu dieser Zeit habe ich mit meinem Mann und den Kindern in einer Wohnung gelebt, die gleichzeitig auch fast schon zu einer Werkstatt wurde. Für kurze Zeit lebten wir zwischen Perlen, Kaffeetabs und Kunstlederriemen.

Bald stellte mir ein Freund einen klitzekleinen Raum in Naturns zur Herstellung der Schmuckstücke zur Verfügung.  Es war schön, einen eigenen Raum zu haben, in dem ich meine Kreativität frei ausleben konnte. Als mein Bruder und ich beschlossen, diesen Weg eine Weile zusammen zu gehen, machten wir uns auf die Suche nach anderen Räumlichkeiten – etwas Neues, Größeres sollte es sein.
Seitdem gibt es unseren tollen Showroom in der Bahnhofstraße, der zugleich auch Werkstatt und Büro ist, ein Ort zum Wohlfühlen. Auch unsere liebe Mitarbeiterin Katharina fühlt sich hier pudelwohl.

So langsam bauten wir unseren Onlineshop auf, wir gingen weiterhin auf Märkte und freuten uns über die zahlreichen Besuche in unserem Showroom. Zusammen erlebten wir viele tolle Momente und durften uns 2018 über den Gewinn des German Design Award freuen.
Seit März 2020 führe ich das Südtiroler Schmucklabel kOmMa5 wieder alleine, meine Mitarbeiter Katharina & Karin unterstützen mich dabei sehr.


Über die positiven Feedbacks und die Zufriedenheit unserer Kunden freuen wir uns immer besonders, ein großes Dankeschön dafür.

Dank dieses außergewöhnlichen letzten Jahres hatte ich viel Zeit, mich intensiv mit unserem neuen Projekt zu beschäftigen – seid gespannt…


♥-liche Grüße,
Martina